Team-Generator
Verteile eine Namensliste zufällig auf möglichst gleich große Teams.
Ein Team Generator hilft dabei, aus einer Liste von Personen mehrere Teams zu bilden. Das ist etwa für Unterricht, Workshops, Spiele oder Turniere nützlich. Im Folgenden erkläre ich, wie sich passende Teamgrößen berechnen lassen und worauf es bei einer zufälligen Gruppeneinteilung ankommt.
Wie viele Personen kommen in ein Team?
Für möglichst gleich große Teams teilt man die Anzahl der Personen durch die gewünschte Anzahl der Teams. Geht die Rechnung nicht glatt auf, erhalten einige Teams eine Person mehr. Bei 17 Personen und vier Teams ergibt 17 ÷ 4 = 4 Rest 1: Ein Team besteht aus fünf Personen, die übrigen drei aus jeweils vier.
| Personen | Teams | Rechnung | Teamgrößen |
|---|---|---|---|
| 8 | 2 | 8 ÷ 2 = 4 | 4 und 4 |
| 11 | 3 | 11 ÷ 3 = 3 Rest 2 | 4, 4 und 3 |
| 12 | 3 | 12 ÷ 3 = 4 | 4, 4 und 4 |
| 17 | 4 | 17 ÷ 4 = 4 Rest 1 | 5, 4, 4 und 4 |
Die Verteilung folgt einer einfachen Regel: Der Rest gibt an, wie viele Teams eine zusätzliche Person bekommen. Bei elf Personen und drei Teams sind das zwei Teams mit je vier Personen; das dritte hat drei.
Zufällige Teams bilden
Soll die Zusammensetzung nicht von einer Person bestimmt werden, kann ein Team Generator die Teilnehmenden zufällig aufteilen. Für ein übersichtliches Ergebnis genügt eine Liste mit eindeutigen Namen oder Kürzeln. Doppelte Einträge sollten vor der Einteilung entfernt werden, damit niemand versehentlich zweimal berücksichtigt wird.
Ein Beispiel mit zwölf Personen und drei Teams könnte so aussehen:
| Team | Personen | Anzahl |
|---|---|---|
| A | Person 1, 4, 7 und 10 | 4 |
| B | Person 2, 5, 8 und 11 | 4 |
| C | Person 3, 6, 9 und 12 | 4 |
Diese Tabelle zeigt nur eine mögliche Verteilung, kein Ergebnis einer konkreten Ausführung des Generators. Bei einer neuen zufälligen Einteilung können andere Teams entstehen. Wenn ein Ergebnis bereits akzeptiert wurde, sollte man es daher festhalten, statt so lange neu auszulosen, bis eine bevorzugte Besetzung erscheint.
Zufall ist nicht dasselbe wie Ausgewogenheit
Gleich große Teams sind nicht automatisch gleich stark. Bei einem Sportspiel können Erfahrung und Spielposition wichtig sein; bei einer Gruppenarbeit vielleicht Sprachkenntnisse oder bestimmte Aufgabenrollen. Eine rein zufällige Einteilung berücksichtigt solche Merkmale nicht von selbst.
Wenn bestimmte Bedingungen gelten, sollten sie vor der Auslosung feststehen. Beispielsweise lassen sich erfahrene und unerfahrene Personen zunächst getrennt erfassen und anschließend aus beiden Gruppen auf die Teams verteilen. So bleibt ein Zufallselement erhalten, während die gewünschte Mischung gezielt berücksichtigt wird. Ich würde dabei nur die Angaben verwenden, die für die Einteilung tatsächlich nötig sind; Kürzel reichen häufig aus.